Die Wiederauffüllung der finanziellen Mittel der GPE markiert den Beginn einer neuen Ära in der Bildungsfinanzierung, um dem Trend sinkender finanzieller Mittel für Bildung entgegenzutreten. Experten sowie Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sind sich einig, dass eine deutliche Erhöhung der Mittel notwendig ist, um die globale Bildungskrise zu bewältigen. Die Internationale Kommission zur Finanzierung globaler Bildungsmöglichkeiten (International Commission on Financing Global Education Opportunity, kurz: Education Commission) empfiehlt, dass die Mittel der GPE bis 2020 auf 2 Milliarden US-Dollar jährlich und bis 2030 auf 4 Milliarden US-Dollar aufgestockt werden sollten. Dadurch würde für den Bildungssektor ein Fonds geschaffen, der jenen ähnelt, die bereits im Gesundheitssektor große Erfolge ermöglicht haben. Die GPE unterstützt diese Vision.

Im ersten Schritt strebt die GPE die Wiederauffüllung ihrer Mittel für die drei Jahre von 2018 bis 2020 an: Bis 2020 sollen pro Jahr 2 Milliarden US-Dollar erreicht werden. Dies wird der Partnerschaft ermöglichen, die Ergebnisse in den Bereichen Lernen und Chancengleichheit für 870 Millionen Kinder und Jugendliche in 89 Ländern zu verbessern. Damit die GPE ihre ambitionierten Ziele für das kommende Jahrzehnt umsetzen kann, wird bis 2030 eine Verdopplung dieses Betrags auf 4 Milliarden US-Dollar pro Jahr erforderlich sein.

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